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HOB Enterprise Access -
erweitert Server Based Computing auf alle Unternehmensserver

Server Based Computing ist schon seit Jahren ein Dauerbrenner in der IT-Landschaft. Kosten sparen und Reduzierung der Ausfallzeiten am Arbeitsplatz sind Themen, die jeden Entscheidungsträger aufhorchen lassen. Die Idee hinter Server Based Computing ist die Konzentration aller Applikationen auf einen oder mehrere Applikationsserver - speziell für die Windows Plattform. Die Arbeitsplätze sollen so relativ schlank gehalten werden, dies sowohl hardware- als auch softwareseitig. Im Idealfall ist der Arbeitsplatz ein ThinClient, d.h. ein PC ohne Festplatte und Lüfter (zur Minimierung von Hardwareausfällen), sowie einem schlank gehaltenen Betriebssystem mit der Clientsoftware zum Zugang an den Applikationsserver. Den Mainframe-Benutzern ist diese Arbeitsweise nicht neu, basiert doch das Mainframe/Großrechnerkonzept genau auf diesen Überlegungen:

Ein zentraler hoch verfügbarer Rechner mit allen notwendigen Applikationen und Datenbeständen, sowie einfach ausgestattete Arbeitsplätze (Terminals).

Die hohe Verfügbarkeit der Mainframerechner wurde bisher noch von keiner anderen Rechnerplattform erreicht. Aus diesem Grunde, sowie zur Steigerung der Performance werden die beim Server Based Computing verwendeten Windows Server in Gruppen zusammengefasst (Terminalserverfarm).

Benutzer die mit Mainframeapplikationen arbeiten, können sich mit einer Terminalemulation, die auf dem Windows Terminal Server installiert ist, mit der Mainframeanwendung verbinden. HOB bietet für diesen Zweck das Windows Terminal Server-fähige Produkt HOBLink Terminal Edition an, welches die Verbindung zu IBM Mainframe (3270), IBM Midrange (5250), sowie textbasiert (VT) wie graphisch (X-Server) zu Unix Servern bereitstellt.

Der Zugang zum Windows Terminal Server geschieht über das Produkt HOBLink JWT, basierend auf dem RDP Standardprotokoll. Die Verwendung der Java-Technologie gestattet hierbei die plattformunabhängige Verwendung der Zugangssoftware. Die zentrale Installationsoption und Konfigurierbarkeit auf einem Webserver sind weitere wichtige Vorteile von Java.

Abb. 1: Server Based Computing Lösung: Der Terminalserver als Gateway zu anderen Hosts/Servern in Verbindung mit HOBLink Terminal Edition

Auf den Arbeitsplätzen ist im Normalfall, dank Java, nichts zu installieren. Der Benutzer nimmt mit einem Webbrowser Verbindung zu einer entsprechenden Webseite auf, worauf das Zugangsprogramm (HOBLink JWT) auf seinen Rechner transferiert wird, dort ausgeführt wird und die Verbindung zu den zentralen Applikationen bereitstellt. Selbstverständlich ist es ebenso möglich das Produkt (HOBLink JWT) lokal zu installieren.

Diese Form des Server Based Computing lässt, wenn auch in indirekter Form, die Kommunikation mit Applikationen auf IBM Mainframes etc. zu. Die zu übertragenden Daten zwischen dem Arbeitsplatz und dem Zielsystem sind hierbei immer graphischer Natur. In der Projektierungsphase darf dementsprechend eine Überprüfung vorhandener Netzwerkressourcen nicht fehlen. Im Extremfall ist die Netzwerkinfrastruktur komplett zu überdenken.

Die textbasierte Kommunikation zwischen Client und Host/Server via Terminalemulation ist dagegen weitaus genügsamer. Es werden in diesem Fall nur die reinen Nutzdaten transferiert, ohne graphischen Overhead.

HOB hat Messungen bzgl. der zu übertragenden Netzwerkdaten durchgeführt. Demnach hat ein durchschnittlicher 3270-Anwender ein täglich zu übertragendes Datenvolumen von ca. 0,5 MByte. Ein Windows Terminal Server Nutzer dagegen etwa 20 MByte, also das 40ig-fache! Von der Netzwerkseite betrachtet wäre ein "Universalclient" für alle benötigten Hosts/Server das richtige Produkt.

HOBLink J-Term kommt diesem "Universalclient" sehr nahe. So bietet es die folgenden Kommunikationsprotokolle an:

Im Gegensatz zu Standard-Server Based Computing Lösungen kann hiermit der Arbeitsplatzrechner selbst mit jedem Unternehmensserver in Verbindung treten. Die vorhandene Netzwerkinfrastruktur wird hierbei nicht mehr als nötig beansprucht.

Abb. 2: HOBLink J-Term ermöglicht die direkte Verbindung zu den jeweiligen Hosts/Servern vom Arbeitsplatz aus.

Egal für welches Zugangskonzept man sich entscheidet, HOBLink JWT sowie HOBLink J-Term bieten viele Möglichkeiten zur Integration in bestehende Infrastrukturen. Dies zum einen durch verschiedene Installationsmodelle, sowie eine flexible Anbindung an bereits bestehende Verzeichnisdienste. So werden beispielsweise Microsoft Active Directory Services, Novell eDirectory, IBM Directory Services und andere LDAPv3 Server unterstützt. Zur Verwaltung der HOB Zugangssoftware genügt eine TCP/IP-Verbindung von beliebiger Stelle zu dem HOB Enterprise Access Server. Das Java-Administrationstool gestattet auch hier die plattformunabhängige Administration.

Alle Kommunikationswege können durch SSL Verschlüsselung wirkungsvoll
vor dem Zugriff durch Unbefugte abgesichert werden. Die VT Kommunikation zwischen dem HOBLink J-Term Client und einem UNIX Server auch wahlweise mit SSH.

Das HOB Enterprise Access Gesamtkonzept ermöglicht dem Anwender den einfachen Zugriff auf alle Unternehmensserver und deren Applikationen. Die zentrale Verwaltung und die zahlreichen Installations- und Konfigurationsoptionen ermöglichen die Verwendung in jeder Firmeninfrastruktur. Die ebenso verfügbare Security rundet die Zugangslösung, auch für die Verwendung über Internet, ab.

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Last Updated: 30. Sep 09 by webmaster@hob.de

 

 

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