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HOBCOM - die Integrations- und Optimierungs-Software für  /370- und /390-Mainframes Terminalverwaltung und Drucksteuerung

TCP/IP-Integration in SNA-Umgebungen

HOBCOM ist die zentrale Komponente der HOB Host-Software. Diese Server-Software für Mainframes bietet in einem Modul eine Vielzahl von Vorteilen. Als Schaltstelle zwischen SNA-Anwendungen und TCP/IP (Terminals und Drucker) erschließt HOBCOM Ihren Host für die moderne Client/Server-Umgebung. Mit seinen zahlreichen Funktionen verbessert HOBCOM die Benutzung und Verwaltung von PCs, NCs (Network Computer), Terminals und Druckern.

 

Mit HOBCOM den Mainframe in eine moderne Client/Server-Architektur integrieren

HOBCOM positioniert den Mainframe als Server in einer modernen Client/Server-Umgebung. Die Nutzung von historisch gewachsenen Datenbeständen und Legacy-Applikationen im SNA-Umfeld wird möglich, ohne dass dazu aufwendige und damit teure Umstellungen nötig sind. Eine umfassende Unterstützung von TCP/IP ermöglicht die Host-Anbindung über Internet und Intranet.

 

Flexible Anbindung von Terminals, PCs, NCs und Druckern

HOBCOM bietet vielfältige Möglichkeiten, um Terminals, PCs oder NCs an den Host anzubinden und über diese Geräte zu drucken. Außer den zahlreichen Anbindungsmöglichkeiten im SNA-Bereich bietet HOBCOM die Möglichkeit, ein TCP/IP-Netz – wie das Internet – zu nutzen. TCP/IP-Verbindungen sind möglich über TN3270 bzw. TN3270E. Ein weiterer Vorteil von HOBCOM ist das komfortable Management von Druckernetzwerken. HOBCOM unterstützt eine Vielzahl von Druckprotokollen (LPR/LPD, IPP, und andere), dabei ist auch eine Konvertierung der Druckdaten, z.B. von XES nach PCL5 möglich. Aber HOBCOM kann als Druck-Server (Line Printer Deamon, LPD) auch Druck-Daten außerhalb der SNA-Umgebung empfangen und an konfigurierte Drucker weiterleiten. Sollten dabei die Druck-Protokolle unterschiedlich sein (z.B. IPP/1.1), so wird HOBCOM die Daten entsprechend konvertieren.

HOBCOM ermöglicht die Verwaltung und Ansteuerung

Verbesserte Kommunikation über TCP/IP - mit Sicherheit und Performance

HOBCOM bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Sicherheit bei der Kommunikation über TCP/IP zu erhöhen. Ein Beispiel ist die Unsterstützung mehrerer TCP/IP-Stacks: Durch die Aufteilung von interner und externer Kommunikation auf mehrere Stacks, kann Denial-of-Service Angriffen begegnet werden. HOBCOM bietet flexible Möglichkeiten, gezielt Zugriffsbeschränkungen und Timeouts

für die Kommunikation mit Terminals und Druckern zu setzen. Dadurch wird Hacker-Attacken vorgebeugt und die vorhandenen Systemressourcen werden geschont.

 

Optimale Sicherheit durch Verschlüsselung

Mit HOBCOM lässt sich das Passwort sowie optional der gesamte Datenstrom verschlüsseln. Diese Verschlüsselung ist durchgängig vom Client zum Host und bietet so keine Zugriffsmöglichkeit auf unverschlüsselte Daten. Sie erfüllt die Ansprüche an starke Verschlüsselung und ist demnach für Web-to-Host Kommunikation geeignet. Auf der Client-Seite wird lediglich HOBLink Terminal Edition oder HOBLink J-Term benötigt.

 

Drucken über TCP/IP

Bei der Anbindung über TCP/IP sind verschiedene Varianten der Druckausgabe möglich:

Selbstverständlich druckt HOBCOM auch über SNA.

Integriertes komfortables Druckerkonzept:

Flexible und komfortable Druckeransteuerung

HOBCOM stellt eine komfortable Druckeransteuerung zur Verfügung. Die Druckausgabe ist aus allen Anwendungen heraus möglich. Dabei werden Druckdaten direkt von der Anwendung abgenommen, egal ob es sich um einen Spooler, wie z.B. JES (JES/328x-Print Facility wird nicht benötigt) oder eine CICS-Transaktion handelt. Der Drucker kann hierbei an einem beliebigen PC mit Terminalemulation oder 3270-Terminal angeschlossen sein. Netzwerkdrucker werden über ihre Druckerbox oder Druckserver angesprochen. Formularparameter können online geändert werden, sogar ohne Operatoreingriffe. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, jederzeit in die im Batch laufenden Druckanwendungen einzugreifen. In HOBCOM sind Druckertreiber für alle marktüblichen Drucker enthalten, sowie ein „freier" Druckertreiber, mit dem die Ansteuerung jedes beliebigen Druckers definiert werden kann (Hinterlegung eigener ESCAPE-Sequenzen). Drucker, die nicht reagieren, können bequem angezeigt werden, so dass jederzeit ein schnelles Eingreifen möglich wird.

 

Durch den Einsatz von STTE können alle Netzwerkdrucker-Parameter (z.B. IP-Adresse, Queue-Name) ohne Eingriff in die HOBCOM-Konfiguration schnell und bequem geändert werden. Diese Änderungen bleiben bis zum nächsten Neustart von HOBCOM erhalten. Gerade in großen Installation reduziert STTE den Zeitaufwand bei dem Einpflegen neuer Drucker oder der Modifikation bereits bestehender Einträge.

 

Datenkomprimierung

HOBCOM komprimiert sämtliche Daten, die über Kommunikationsleitungen verschickt werden, wodurch die VTAM-interne Komprimierung ideal ergänzt wird. Vorteile der optimierten Komprimierung unter HOBCOM: kürzere Übertragungszeiten, kürzere Antwortzeiten, Einsparung von schnelleren, teureren Leitungen. Die Komprimierung und Selektion ermöglicht es, Übertragungskosten bei Remote-Anwendungen um bis zu 90 % zu senken.

 

Benutzerverwaltung mit LDAP

Die Verwaltung der HOBCOM-Benutzer kann wahlweise durch die HOBCOM Konfiguration oder über einen LDAP-Server erfolgen. Durch diese zentrale Verwaltung verringert sich der administrative Zeitaufwand erheblich.

 

Kerberos / Single Sign-On / RACF-Passticket

Durch die zahlreichen Funktionen von HOBCOM wird die Arbeit am Host effizienter und einfacher. Ein Beispiel: Mit dem „Single Sign-on" ist es möglich, einmal eingegebene Benutzernamen und Passwörter bei der Anmeldung an andere Programme zu übernehmen, so dass eine mehrmalige Eingabe nicht mehr nötig ist. Mit der Funktion "Screen Mask" ist es möglich, automatische Eingaben wie z.B. LOGON-Prozeduren zu erstellen. Diese Funktion ist besonders geeignet für das Anmelden über RACF durch PASSTICKET. Mit Hilfe von Screen Mask kann man bestimmte Bildschirminhalte (oder Teile davon) abfragen und entsprechende Eingaben veranlassen. Dabei können nicht nur die Zeichen in der Bildschirmanzeige überprüft werden, sondern auch die Attribute.

 

Sollte Kerberos als Protokoll zur Authentisierung der Benutzer zur Anwendung kommen, so bietet HOBCOM auch hier eine entsprechende Unterstützung, um z.B. mit kerberisierten Emulationen von HOB (aktuell: HOBLink J-Term) sicheres "Single SignOn" zu Host-Applikationen bereitzustellen. Zusammen mit den genannten Funktionen bietet HOBCOM hier ein komplettes "Single Sign-On" durchgängig von der Windows-Anmeldung bis zum CICS, IMS, TSO oder anderen Hostsystemen an.

 

Bildschirmsessions mit HOBCOM

HOBCOM ist in der Lage durch einen „Hold Modus" eine Bildschirmsession vorzuhalten. Sollte durch eine Verbindungsstörung o.ä. die Kommunikation zwischen Client und Host getrennt werden, gelangt der Benutzer nach dem Anmelden sofort wieder an die gleiche Hostmaske und kann dort weiterarbeiten. Ein Datenverlust ist somit ausgeschlossen.

 

Session Manager

Der HOBCOM Session-Manager ermöglicht das Starten und Verwalten von Sessions, d.h. von Bildschirmverbindungen zu beliebigen Host-Anwendungen. Es können beliebig viele Sessions ausgeführt werden, wobei nur eine einzige Bildschirm-Session benötigt wird. In einer Benutzeroberfläche werden sämtliche Sessions angezeigt. Dort können auch neue Sessions gestartet und zwischen den Sessions gewechselt werden. Diese Sessions können in der Benutzerverwaltung konfiguriert werden, so daß der Anwender nach dem Starten des Session-Managers sofort mit seinen Sitzungen arbeiten kann.

 

Bequeme Systemverwaltung - auch mit grafischer HTML-Oberfläche

Eine Vielzahl von Operator-Kommandos erlaubt es, sich jederzeit über den Status aller HOBCOM-Anwendungen zu informieren. Die Administration kann per Eingabe der Operatorkommandos oder mit Hilfe einer grafischen Oberfläche (System Information Center) im Webbrowser erfolgen. Das System Information Center vereinfacht und beschleunigt fast alle Aufgaben der Operator, beispielsweise die Verwaltung und Überwachung von Batch-Tasks. Störungen und Fehlermeldungen werden optisch auffällig dargestellt, so daß der Administrator schnell reagieren kann, ebenso lässt sich durch eine Vielzahl von Filtern der Fokus gezielt auf bestimmte Geräte und Ereignisse setzen. Mittels der Zusatzoption STTE ist ein bequemer Support möglich, da sich der System-Administrator und autorisierte Mitarbeiter den Inhalt jedes Bildschirms an Ihrem eigenen Arbeitsplatz ansehen können. Die telefonische Fehlerbehebung wird dadurch enorm erleichtert. Es können durch STTE aber auch Drucker temporär erzeugt oder geändert werden, z.B. weil sich die IP-Adresse geändert hat, ohne das ein sofortiger Eingriff in die Konfiguration nötig ist.

 

Log für Systemmeldungen

Sämtliche Systemmeldungen von HOBCOM werden in einem Log aufgezeichnet, das jederzeit eingesehen werden kann. Die angezeigten Meldungen können nach zahlreichen Kriterien gefiltert werden, so dass der Administrator stets einen schnellen Überblick erhält.

 

Die Komplettlösung für den Hostzugang über TCP/IP: Vom Client bis zum Host alles aus einer Hand

HOB kann Ihnen eine Komplettlösung für den Hostzugang über TCP/IP anbieten. Auf der Client-Seite steht Ihnen mit HOBLink Terminal Edition eine komfortable Emulationssoftware für alle gängigen PC-Betriebssysteme zur Verfügung. HOBLink J-Term bietet plattformunabhängige 3270-Connectivity, die mit jedem Java-fähigen Rechner, beispielsweise mit einem NC genutzt werden kann. Auf der Hostseite bietet HOBCOM die Möglichkeit, Drucker, Terminals, PCs und NCs anzusteuern und deren Einsatzmöglichkeiten zu ergänzen.

 

Verschlüsselung und Komprimierung

HOBCOM bietet Datenschutz durch seine Encryption-Funktion, womit das Passwort und/oder wahlweise der gesamte Datenstrom verschlüsselt werden können. Die Verschlüsselung erfolgt nach dem äußerst sicheren Blow Fish Algorithmus.

 

Einfache Installation

HOBCOM ist einfach und schnell zu installieren. Nach dem Starten benötigt HOBCOM nur wenige Sekunden, um die Endgeräte zu bedienen. In großen Installationen werden einige tausend PCs und Terminals mit einem HOBCOM betrieben.

 

Zusatzoptionen

HOB bietet zahlreiche Erweiterungen und Zusatzoptionen für HOBCOM an:

Die Produkt-Highlights auf einen Blick

Systemvoraussetzungen

HOBCOM läuft auf allen Rechnern mit /370- oder /390-Architektur.

Der Einsatz von HOBCOM ist unter den folgenden Betriebssystemen möglich:

Weitere Informationen

Mehr InfoInformationsbroschüre "Optimierungs-Lösung Host" (PDF, ca. 493 KByte)
Mehr InfoWhitepaper: Drucken vom Mainframe über HOBCOM (PDF, ca. 12KByte)
HOBLink J-Term Whitepaper Single Sing-On mit Kerberos und RACF-PassTicket am 3270-Mainframe (PDF, ca. 104 KByte)


 

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Geschäftsstellen gerne zur Verfügung.

Last Updated: 23. Okt 09 by webmaster@hob.de

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